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	<description>Das Magazin für Musik, Literatur und urbane Begebenheiten.</description>
	<lastBuildDate>Fri, 03 Sep 2010 00:24:04 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Tri Continental &#8211; Drifting</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Sep 2010 18:46:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[CD-review]]></category>
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		<category><![CDATA[Album]]></category>
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		<description><![CDATA[Das gibt es doch nicht, die rede ist von drei Solokünstlern. Alle samt ausgezeichnete Gitarristen treffen sich und sagen: „wir spielen gemeinsam“. Lester Quitzau, Bill Bourne und Madagasgar Slim alias Ben Randriamananjara bilden zusammen das trio das sich hin und wieder unter dem Namen „Tri Continental“ trifft. Drifting ist das aktuelle Album der drei und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-985" title="TriContinental_Drifting" src="http://www.seltsame-welt.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/09/TriContinental_Drifting.jpg" alt="" width="500" height="449" /></p>
<p>Das gibt es doch nicht, die rede ist von drei Solokünstlern. Alle samt ausgezeichnete Gitarristen treffen sich und sagen: „wir spielen gemeinsam“. Lester Quitzau, Bill Bourne und Madagasgar Slim alias Ben Randriamananjara bilden zusammen das trio das sich hin und wieder unter dem Namen „Tri Continental“ trifft.</p>
<p>Drifting ist das aktuelle Album der drei und ist schon 2004 Veröffentlich worden. Die Herren gehen ihren Solofaden also weiterhin nach. Nicht desto trotz ist die Koloboration der drei ohne Verfallsdatum. Das Doppelalbum „live“ von 2002 fand sich mit überragenden Wertungen in den Fachmagazinen wieder. Vielleicht kann „Drifting“ da Anknüpfen.</p>
<p>„Drifting“ ist ebenfalls eine Aufnahme unter live-Bedingungen. Aus Amerika extra nach Deutschland gekommen und unter Hamburger Klima aufgenommen.</p>
<p>„Blue Bird“ macht den Anfang. Bill Bourns krächzende Stimme mag man oder mag man nicht. Sie hat auch mehr eine lautmalerische Komponente als es um feine Artikulation geht. Feine Percussion und Gitarren sind zu hören für eine Live-Aufnahme sehr ordendlich. Entweder schaltet man hier ab oder man lässt sich völlig auf die Platte ein. „Grinnin In Your Face“ macht mit einem Bluesthema weiter. Was eignet sich da besser als drei mal sechs Seiten. Eine wunderbares füreinander anspielen und gegeneinander anspielen. „Salama“ geht in eine andere Ecke der Welt und lässt Madagaskar Slim zu Worte kommen. Ein Exotischer Stil aber immer wird sich der Musik untergeordnet und so bekommt „Salama“ eine unverwechselbare Note. Zumal Madagaskar Slim dieses dunkle Timbre hat.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-984" title="tri_continental_01" src="http://www.seltsame-welt.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/09/tri_continental_01.jpg" alt="" width="500" height="400" /></p>
<p>Mit dem „T-Bone Shuffle“ gehen wir in die Südstaaten der USA und lassen uns verzaubern von dem Blues. Spätestens hier ahnt man warum die drei Männer am liebsten Live zusammen spielen, weil diese tolle Eigendynamik die sich bei ihren Auftritten einstellt auf ihr Spiel überträgt und wir uns wünschten das wir dabei gewesen wären. „One Love“, da kann man sich zurücklehnen und im Kerzenschein wunderbar zuhören. Wenn man die Augen schließt denk man die Musiker spielen direkt vor einem und nur für dich. Großartig interpretiert und gespielt, dabei wirkt alles ganz leicht, doch verbirgt sich hinter der Leichtigkeit können und Niveau. Man spart sich auch das Durchrasen durch den Song. „Gumbo No. 1“ ist ebenfalls ein Song zu hinhören, wieder sind hier tolle Sachen zu hören. Ich finde aber das „Gumbo No. 1“ nicht als Gänze überzeugt, irgendwie habe ich das Gefühl die entscheide Wende zum Finale fehlt.</p>
<p>„Big Boss Man“ eine Elvis Nummer wird zum besten gegeben und neu interpretiert. Toll auch das man endlich Zeit findet die Fichtenholzdecke der Gitarre fürs Drumsolo zu gebrauchen. Toll gemacht. Mit „The Gift“ wird es wieder etwas mysthischer und spannender. Ein Song mit kaum erkennbaren Ziel, aber viel Raum zu Improvisieren. „Room Full Of Mirrors“ ist mit über Zehn Minuten der längste und letzte Song auf „Drifting“. „Room Full Of Mirrors“ ein weiteres Beispiel wie es „Tri Continental“ schafft ohne viel Effektspielzeug Zuhörer zu verzaubern. Ein langer versöhnlicher Abschied. Jeder darf noch ein letzes langes Solo spielen, bevor der letzte Vorhang fällt.</p>
<p>Fazit:<br />
Eigentlich liegt hier das Wunder darin, das man es geschafft hat drei unterschiedliche Typen zusammenspielen zu lassen und gleichzeitig eine Liveatmosphäre ins Wohnzimmer zu bekommen. Eine Musik die in kein Genre passt. Entweder mag man es oder lässt es sein. Aber man kann sich sicher sein, irgendwann wird man es mögen und schätzen. Drifting ist so wunderbar unaufdringlich und zeitlos, daß das Album getrost gekauft werden kann. </p>
<h3>Fakten</h3>
<ul>
<li>Band: Tri Continental</li>
<li>Album: Drifting</li>
<li>Vö-Jahr: 2004</li>
<li>Tracklist:</li>
<p>1. Blue Bird 5:02<br />
2. Grinnin&#8217;In Your Face 5:59<br />
3. Salama	5:36<br />
4. T-Bone Shuffle	5:55<br />
5. One Love 7:01<br />
6. Gumbo No. 1 7:25<br />
7. Big Boss Man 8:09<br />
8. The Gift	6:24<br />
9. Romm Full Of Mirrors 10:34</li>
<li>Label: Tradition &amp; Moderne (Indigo)</li>
<li>website:<a href=" http://www.tricontinental.ca"> http://www.tricontinental.ca</a></li>
<li>links: <a href="http://www.myspace.com/billslimandlester"> http://www.myspace.com/billslimandlester</a></li>
</ul>
<p>Unsere Wertung<br />
****~ (4/5)</p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>JUD &#8211; live im Dunker &#8211; Berlin am 26.08.2010</title>
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		<pubDate>Fri, 27 Aug 2010 13:42:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Konzertbericht]]></category>
		<category><![CDATA[seltsame-musik-welt]]></category>
		<category><![CDATA[Rock]]></category>
		<category><![CDATA[Rock'n Roll]]></category>

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		<description><![CDATA[Weihnachten im August? So könnte man meinen wenn man Kaspar, Mehlchor und Balthasar plötzlich lebendig und in farbe sieht. Dabei sind die drei Weisen aus dem Morgenland die drei Herren von „JUD“. David, Jimmy, Jan. Die drei Diener des Rock´n Rolls sind gekommen um uns Geschenke zubringen. Sie bringen uns ungeheuerliche Spiellaune, tolle Songs, abwechslungsreiche [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.seltsame-welt.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/08/Jud_Dunkerclub_26082010_09-e1282915601600.jpg" alt="" title="Jud_Dunkerclub_26082010_09" width="500" height="375" class="alignnone size-full wp-image-974" /></p>
<p>Weihnachten im August? So könnte man meinen wenn man Kaspar, Mehlchor und Balthasar plötzlich lebendig und in farbe sieht. Dabei sind die drei Weisen aus dem Morgenland die drei Herren von „JUD“. David, Jimmy, Jan. Die drei Diener des Rock´n Rolls sind gekommen um uns Geschenke zubringen. Sie bringen uns ungeheuerliche Spiellaune, tolle Songs, abwechslungsreiche Geschenke in Akustischer Form.</p>
<p>Genaus so war es heute im Dunkerclub in der Dunkerstr. 64. 1996 spielten sie dort zum ersten mal, heute Jahrzehnte danach wieder. An Genialität haben sie nichts verloren, nein ehr dazugewonnen.</p>
<p>Der Dunkerclub ist in einer alten kirchlichen Kapelle untergebracht, dicke Wände, hohe Decke also optimale Voraussetzungen um im Prenlauer Berg auch nach 22Uhr die Pegel auf Max zu stellen. Laut wars und schön.<br />
Davids Gitarre setze ein und man denk, „das wird aber laut“, dan kommt Jans Bass dazu „hoppla es geht noch lauter“ und als Jimmy zum ersten Streich auf die Snare ansetze zog es einen quasi die Socken bis unters die Achseln, kurz um, es war grandios.</p>
<p>Von der Liedauswahl hatte man sich darauf geeinigt, „Wir spielen nur die guten Songs“, ehrlich jeder Song der Band ist gut. Und so kam es das die Band für knappe 90 Minuten keinerlei schwächen zeigte, vielleicht mit Ausnahme der physischen Kondition. JUD spielt Rock`n Roll, Stoner-Rock oder wie man es auch nennen will. Es ist eben kein Kammerorchester, sondern eine an Explosivität kaum zu übertreffende Rock´n Roll Combo.</p>
<p>Diese Klasse der Songs, die klasse der einzelnen Bandmitglieder, die Spielsicherheit und Vertrautheit untereinander, lassen einen Auftritt von JUD zu einem wie ich finde Gesamtkunstwerk vereinen. Ein Auftritt wie dieser bleibt ein unvergesslicher. Die Explosivität, die Innere Stärke, aber auch Zurückgezogenheit bei großen Texten, bei gleichzeitiger Ausgeglichenheit von Freude, Extrovertiertheit und Sinnlichkeit machen die Gigs von JUD, so Fantastisch.</p>
<p>Für mich persönlich bleibt dieses Konzert ein Highlight. Für die Zeit von einem Gig bis zum nächsten bleibt nur möglich, eines der Zahlreichen Alben von Jud in den Player zu werfen und hoffen das die Drei wieder kommen. <a href="http://www.seltsame-welt.de/2009/11/jud-sufferboy/">Sufferboy</a> lege ich dem Leser besonders ans Herz und auf die Ohren.</p>
<p><img src="http://www.seltsame-welt.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/08/Jud_Dunkerclub_26082010.jpg" alt="" title="Jud_Dunkerclub_26082010" width="500" height="375" class="alignnone size-full wp-image-966" /><br />
<img src="http://www.seltsame-welt.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/08/Jud_Dunkerclub_26082010_02.jpg" alt="" title="Jud_Dunkerclub_26082010_02" width="500" height="375" class="alignnone size-full wp-image-967" /><br />
<img src="http://www.seltsame-welt.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/08/Jud_Dunkerclub_26082010_03.jpg" alt="" title="Jud_Dunkerclub_26082010_03" width="500" height="375" class="alignnone size-full wp-image-968" /><br />
<img src="http://www.seltsame-welt.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/08/Jud_Dunkerclub_26082010_04.jpg" alt="" title="Jud_Dunkerclub_26082010_04" width="500" height="375" class="alignnone size-full wp-image-969" /><br />
<img src="http://www.seltsame-welt.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/08/Jud_Dunkerclub_26082010_06.jpg" alt="" title="Jud_Dunkerclub_26082010_06" width="500" height="375" class="alignnone size-full wp-image-971" /><br />
<img src="http://www.seltsame-welt.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/08/Jud_Dunkerclub_26082010_07.jpg" alt="" title="Jud_Dunkerclub_26082010_07" width="500" height="375" class="alignnone size-full wp-image-972" /><br />
<img src="http://www.seltsame-welt.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/08/Jud_Dunkerclub_26082010_08.jpg" alt="" title="Jud_Dunkerclub_26082010_08" width="500" height="375" class="alignnone size-full wp-image-973" /><br />
<img src="http://www.seltsame-welt.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/08/Jud_Dunkerclub_26082010_09-e1282915601600.jpg" alt="" title="Jud_Dunkerclub_26082010_09" width="500" height="375" class="alignnone size-full wp-image-974" /></p>
<p><object width="500" height="400"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/v5DkTN66TXM?fs=1&amp;hl=de_DE"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/v5DkTN66TXM?fs=1&amp;hl=de_DE" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="500" height="400"></embed></object></p>
<p>Fazit:<br />
Wer guten einzigartigen Rock`n Roll hören will mit anspruchsvollen Texten und vielversprechenden Liedern muss auf ein Konzert von JUD gehen. Leider spielen die drei Männer nicht so oft wie man es gerne hätte. Weihnachten ist eben nur ein mal im Jahr. Die Geschenke der drei Weisen muss man schon selber abholen, in dem man auf eines ihrer Konzerte geht.</p>
<h3>Fakten</h3>
<ul>
Band: JUD<br />
Mitglieder: David Judson Clemmons (git, voc), Jimmy Schmidt (drums), Jan Hampicke (E-Bass)<br />
Bandseite: <a href="http://www.judtv.com/">http://www.judtv.com/</a><br />
Myspace: <a href="http://www.myspace.com/judband">http://www.myspace.com/judband</a>
</ul>
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		<title>Toundra &#8211; Toundra I</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Aug 2010 16:03:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[CD-review]]></category>
		<category><![CDATA[seltsame-musik-welt]]></category>
		<category><![CDATA[Album]]></category>
		<category><![CDATA[Doom]]></category>
		<category><![CDATA[Postrock]]></category>

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		<description><![CDATA[Neues aus der Toundra. Frisch bei mir eingetroffen Toundra I. Das erste Toundra-Album von 2008. Nach dem wir hier schon Toundra II vorgestellt haben das gehen wir wie gewohnt rekursiv vor. Und stellen das Erstlingswerk der Spanier vor. Welch günstiger Zufall mir die CD hat zukommen lassen weiß ich nicht, freuen tu ich mich jedenfalls [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.seltsame-welt.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/08/Toundra_I.jpg" alt="Toundra CD Cover" title="Toundra_I" width="500" height="500" class="alignnone size-full wp-image-954" /></p>
<p>Neues aus der Toundra. Frisch bei mir eingetroffen Toundra I. Das erste Toundra-Album von 2008. Nach dem wir hier schon Toundra II vorgestellt haben das gehen wir wie gewohnt rekursiv vor. Und stellen das Erstlingswerk der Spanier vor.</p>
<p>Welch günstiger Zufall mir die CD hat zukommen lassen weiß ich nicht, freuen tu ich mich jedenfalls sehr. Vor allem weil man weiß wie selten die Scheibe ist. Da macht es auch nichts, das bis auf das schöne Coverbild sonst kein Beiwerk zur CD gibt. Wie die 12 Zoll LP gestalltet ist kann ich nicht sagen. Der Eisberg ist aber nett anzusehen.</p>
<div id="attachment_955" class="wp-caption alignnone" style="width: 510px"><img src="http://www.seltsame-welt.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/08/Toundra_3.jpg" alt="" title="Toundra_3" width="500" height="740" class="size-full wp-image-955" /><p class="wp-caption-text">Fotograph: Sergio Albert</p></div>
<p>Der erste Song heißt Bajamar. Eine gemütliche Melodie kommt erstmal zum Vorschein. Das Schlagzeug hört sich gut, der Beat stimmt, bis Plötzlich der Rest der Band loslegt. Ziemlich schnell werden die Masken abgeworfen und gezeigt was man eigentlich Spielen will, harten kompromisslosen Rock. Den bringen sie auch. Dabei ist alles recht Umfangreich von der Melodie bis zu den Musikalischen frikeleien. Zum Ende wird Bajamar wieder etwas entspannter und versöhnlich. Pleamar ist der zweite Song auf Toundra I. Die Zwei Gitarren sind sehr gut zuhören. Sehr phantastisch wirkt Pleamar auf mich, die Härte die man erwartet fehlt völlig, aber Pleamar gefällt mir weil man den Song einfach zuhören kann ohne gleich auszuflippen. Auszuflippen kann man bei Medusa, denn hat man bei Pleamar den Volumenregler an der Stereoanlage etwas aufgedreht, sollte man schnell wieder auf normale Lautstärke nivellieren. Krachend ohne Vorwarnung steigt Medusa in die Membrane der Lautsprecherboxen ein. Nach dem der Anfang von Medusa etwas zerrissen zu sein scheint, gewinnt Medusa mit der Spieldauer an Struktur und Erkennbarkeit. Hart gespielt. Die vielen Instrumente und Parallelen Melodien machen den Song einerseits anstrengend und andererseits Mustergültig. Definitiv ein famoser Song.</p>
<p>Òrbita ist dem Doom wieder recht nahe. Im ersten Abschnitt werden Gitarrenwände erzeugt, die Toms die immer klar zu hören sind sind gut eingesetzt. Òrbita geht dann in andere Spähren über, die zwar gewaltig erscheinen aber kaum nachzuvollziehen sind. Glücklicherweise findet der Song den richtigen Ausgang und nimmt ab etwa der Hälfte einen andern viel besseren Weg. Besser konstruiert, leichter im hören und verstehen. Für Toundra typisch ist dieser derbe und breite, voluminöser Sound und dabei melodisch.</p>
<p>Jauria schließt sich fast nahtlos an, wobei man gerne wissen möchte, durch welche zahllosen Effekte und Amps die Gitarren gezogen wurden. Hier steht das Spiel mit den sechs Seiten klar im Vordergrund. Zwar schwingt der Bass unten immer gut mit, aber die dünnen Seiten haben hier meist alles unter Kontrolle. Ein guter aber nicht sehr guter Song auf dem Album. Génesis ist der sechste Song auf Toundra I. Bei diesem Song scheinen die zwei Melodieführenden Gitarren mal mit, mal gegen einander anzutreten. Das Schlagzeug ist sehr Abwechslungsreich und der E-Bass gliedert sich gut ein. Nach dem schweren Einstig in Génesis kommt der Erholungspart. Irgendwie fühlt man sich zwischendurch federleicht und versunken im Song. Aber nie würde Toundra ihre natürliche härte vermissen lassen. Gut, vielleicht ist Tesalia so etwas wie die Ballade auf dem Album. Steht dem Longplayer aber auch gut, den nach fulminanten Gewitter zuvor ist etwas ruhe genau das richtige um zu reflektieren. Ach und ganz zum schluß, Gesang gib es keinen.</p>
<p><object width="500" height="400"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/WROAc9Wt7ZM?fs=1&amp;hl=de_DE"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/WROAc9Wt7ZM?fs=1&amp;hl=de_DE" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="500" height="400"></embed></object></p>
<p><object width="500" height="400"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/_Ak7hrmNF9g?fs=1&amp;hl=de_DE"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/_Ak7hrmNF9g?fs=1&amp;hl=de_DE" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="500" height="400"></embed></object></p>
<p>Fazit:<br />
Für ein Erstlingswerk erstaunlich Erwachsen und Groß. Spielfreude und Spielfähigkeit treffen hier sehr gut aufeinander. Die Anlagen die sie in II ausspielen sind in I deutlich zu erkennen. Es ist möglicherweise nicht das beste und tollste Album ever aber es ist gut. Zudem ist es ein sauber abgemischtes Album. Alle Instrumente sind gut wahrnehmbar.<br />
Wer immer die Chance hat an das seltene Presswerk zu kommen sollte zuschlagen und es für sich beanspruchen.</p>
<h3>Fakten</h3>
<ul>
<li>Bandname: Toundra</li>
<li>Albumname: Toundra I</li>
<li>Vö-Jahr: 2008/2009</li>
<li>Tracklist</li>
<ol>
1. Bajamar 5:01<br />
2. Pleamar 3:18<br />
3. Medusa 7:44<br />
4. Òrbita 7:28<br />
5. Jauria 5:29<br />
6. Génesis 5:45<br />
7. Tesalia 3:14</ol>
<li>Albumdauer: ca. 37 min.</li>
<li>Label: Basement Apes Industrie (France) oder Red Chalk Records </li>
<li>Bandseite: http://www.myspace.com/toundraband</li>
</ul>
<h3>Unsere Wertung</h3>
<p>****~ (4/5)</p>
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		<title>Maserati &#8211; Passages</title>
		<link>http://www.seltsame-welt.de/2010/08/maserati-passages/</link>
		<comments>http://www.seltsame-welt.de/2010/08/maserati-passages/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 16 Aug 2010 23:52:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[CD-review]]></category>
		<category><![CDATA[seltsame-musik-welt]]></category>
		<category><![CDATA[Album]]></category>
		<category><![CDATA[Postrock]]></category>

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		<description><![CDATA[Als die Welt noch Rund war, spielte Maserati wie sie spielten, viel, gerne und mit Freude. „Passages“ das Album das eigentlich keines ist, weil es keins ist. Passages ist eine Zusammenstellung von Songs die irgendwo verschwunden wären, wären die zwei regulären Alben „Invention For A New Season&#8221; von 2007 und dem kommenden „Pyramid Of The [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-935" title="Maserati_Passages" src="http://www.seltsame-welt.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/08/Maserati_Passages.jpg" alt="Maserati_Passages" width="500" height="500" /></p>
<p>Als die Welt noch Rund war, spielte Maserati wie sie spielten, viel, gerne und mit Freude. „Passages“ das Album das eigentlich keines ist, weil es keins ist. Passages ist eine Zusammenstellung von Songs die irgendwo verschwunden wären, wären die zwei regulären Alben <a href="http://www.seltsame-welt.de/2009/11/maserati-invention-for-the-new-season/">„Invention For A New Season&#8221;</a> von 2007 und dem kommenden „Pyramid Of The Sun“ nicht quälend lange Jahre von einander entfernt. So hat man Passages als Brückenpfeiler zwischen den beiden Widerlager, für den wartenden Fan eingebaut.</p>
<p>Das Passages nicht in seiner fülle ernst zu nehmen ist sieht man sicherlich an dem schlechtesten Cover das ich je gesehen hab.</p>
<p>Trotzdem Beginnt die Scheibe mit einem Intro das seltsam Mystisch klingt und in der Tat heißt der Song auch noch „Join Us Mystic Sister“ einiges  Mantrahaftes hat der Song ja. Er ist aber zugegebener Maßen nur das kleine Vorspiel zum Großen. den „No More Sages“ ist ein ausgewachsener Maserati Song. Wer „Inventions For The New Season“ gehört hat wird „No More Sages“ sofort der Band Maserati zuordnen können. Klarer Stil, klarer Bass, klares Schlagzeug nicht schlecht. Ein Song den man zu kennen scheint und doch zum ersten mal hört. Die Spannung fehlt mir zwar etwas, aber er hat doch eine schönen Klang. Einen schönen Klang hat auch der Vielleicht beste Song auf Passages. „Monoliths“ ist der Brudersong von „The World Outside“. Demnach ist mein Urteil etwas voreingenommen, das heißt ich finde ihn gut. Sowohl in der Melodie, klaren Auflösung der Instrumente, das gesamte Zusammenspiel von Gitarre, Bass, Schlagzeug und Ambient-Elementen finde ich einfach sehr gut. Dabei wagt sich Maserati ein Song auf Platte nur für Fans zu bringen, in dem typischen Maserati-Stil. Modulierende Frequenzen, ein auf und ab. Ein Systematische Wiederholung bei gezielten Variationen und spielerischer Klasse, macht „Monoliths“ zu einem Highlight. Fließend geht der Song in „Thieves“ über. Der Song ist etwas Mantrahaft. Es ist nicht still und ruhig sondern immer in Bewegung, aber der selben. Nach guten zwei einhalb Minuten ist er vorbei.</p>
<p>„World Outside“ ist einer drei Remixe auf „Passages“ sehr elecktronisch und für den späten Clubbesuch geeignet,  durchaus etwas anstrengend, mit kickendem Bass. DJs der Electro- und Houseszene können damit sicher gut was anfangen. Bis auf den Rhytmus und die Geschwindigkeit ist „World Outside“ von klassischen Maseratistil recht weit weg. Es ist schon interessant wie man einen Song klingen lassen kann. Mit guten acht Minuten auch gut für ein langes DJ-Set. „Invention“ ist wieder ein pondon  , diesmal weniger elektronisch, klar zu ortbar ist der zweit Remix auf der Platte. Auch eher für die großen Hallen gemixt, aber gut. Er behält die Entspannte Atmosphäre des Originals bei und verfremdet ihn nicht bis zur Unkenntlichkeit wie den Song zuvor. Aber ich denke „Invention“ ist mit knappen Acht Minuten zu lang und wohl eher fürs lethargische rumhängen, kurz vor Sonnenaufgang, im Clubsessel zu gebrauchen. Der dritte Remix ist von Steve Moore und mixed den Song „Monoliths“. Definitiv eine Mutige Sache das Original und den Remix auf die selbe Scheibe zu bringen. Der Remix bleibt bei mir aber Einfallslos hängen. Die Basis ist gut und der Remix von „Monoliths“ hat auch ein umfangreiches Volumen zu bieten, aber überzeugend ist er nicht.</p>
<p>Die letze Produktion auf dem Album hat den Phantastischen Namen „Do You Hear, The Nightbirds Calling You?“ Nur ist man geneigt zu sagen; „Nein, so richtig nicht“. Die Erwartungshaltung ist hörer als was „Do You Hear, The Nightbirds Calling You?“ bringt. Die Jungs können mehr. Deshalb ist „Do You Hear, The Nightbirds Calling You?“ trotzt des tollen Namens irgendwo enttäuschend.</p>
<p>Ich will zum Schluss noch einmal daran erinnern das „Passages“ nicht als Album konzipiert ist sondern als Zwischenstück.</p>
<p>Fazit:<br />
„Passages“ ist weder, wie Bayern sagen, ein Schmakl, oder die Digitale Bohéme ein Appetizer.  Es ist ein Album für die Leute die nach „Invention For The New Season“ sehnsüchtig auf neues warten. So ist &#8220;Passages&#8221; trotz eins, zwei toller Sachen, Zusammengeschustert und vermittelt wenig Homogenität.<br />
Ein Grund warum man „Passages“ trotzdem haben kann, ist das, das es vom genialen Jerry Fuchs nicht mehr viele Songs geben wird.</p>
<p><object width="500" height="306"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/lasRLdZYTtk?fs=1&amp;hl=de_DE"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/lasRLdZYTtk?fs=1&amp;hl=de_DE" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="500" height="306"></embed></object></p>
<h3>Fakten</h3>
<ul>
Bandname: Maserati<br />
Albumname: Passages<br />
Albumlänge: 39 min.<br />
Tracklist:</p>
<ul>
1.  Join Us Mystic Sister<br />
2. No More Sages<br />
3. Monoliths<br />
4. Thieves<br />
5. World Outside (Loving Hand Remix)<br />
6. Inventions (Justin Van Der Volgen Remix)<br />
7. Monoliths (Steve Moore Remix)<br />
8. Do You Hear The Nightbirds Calling You“</ol>
</ul>
<p>VÖ-Jahr: 2009<br />
Genre: Postrock<br />
Label: Temporary (Cargo Records)<br />
Bandsite: <a href="http://www.ihaveadagger.net/">http://www.ihaveadagger.net/</a>
</ul>
<h3>Unsere Wertung</h3>
<p>***~~ (3/5)</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Cafemit &#8211; Platzparadé &#8211; RAW-tempel e.V.</title>
		<link>http://www.seltsame-welt.de/2010/08/cafemit-platzparade-raw-tempel-e-v/</link>
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		<pubDate>Thu, 12 Aug 2010 14:33:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Urbanes Leben]]></category>
		<category><![CDATA[seltsame-um-welt]]></category>
		<category><![CDATA[Friedrichshain]]></category>
		<category><![CDATA[Singer- /Songwriter]]></category>

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		<description><![CDATA[Ganz Friedrichshain scheint im Jahr 2010 n.Chr. von der Gentrifizierung befallen zu sein. Ganz Friedrichshain? Nein wenige kleine Gemeinschaften geben den investitionsgeilen Immobilienhaien Widerstand und harren aus. So auch der RAW-Tempel e.V.in deren Selbstbeschreibung es heißt: „Der RAW-tempel e.V. versteht sich als offene, gemeinnützige Organisation von Kreativen und Bürger/innen, die eine Vision teilen: einen Freiraum [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.seltsame-welt.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/08/Platzparade_01.jpg"><img src="http://www.seltsame-welt.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/08/Platzparade_01.jpg" alt="Cafemit - Platzparadé" title="Platzparade_01" width="500" height="501" class="alignnone size-full wp-image-906" /></a></p>
<p>Ganz Friedrichshain scheint im Jahr 2010 n.Chr. von der Gentrifizierung befallen zu sein. Ganz Friedrichshain? Nein wenige kleine Gemeinschaften geben den investitionsgeilen Immobilienhaien Widerstand und harren aus. So auch der RAW-Tempel e.V.in deren Selbstbeschreibung es heißt:</p>
<p>„Der RAW-tempel e.V. versteht sich als offene, gemeinnützige Organisation von Kreativen und Bürger/innen, die eine Vision teilen:<br />
einen Freiraum soziokultureller Nutzung inmitten einer europäischen Metropole zu gestalten, in dem sich individuelle Selbstverwirklichung mit dem solidarischen Handeln für ein Gemeinwesen verbindet. Ein wesentliches Ziel des Vereins ist daher die Förderung kultureller Zwecke.<br />
Der Verein fördert soziokulturelle Aktivitäten, welche die Verständigung zwischen den BewohnerInnen und den Kulturschaffenden des Bezirks, die Zusammenarbeit zwischen Ost /Friedrichshain und West/Kreuzberg sowie unterschiedlichen Kulturen stimulieren.“</p>
<p>Wo Rund um der Simon-Dach-Straße eine alternative Institution nach der anderen verschwindet und durch Ca$h-Projekte ersetzt wird, ist es fast schon ein Wunder das man sich traut ein Café neu zu initialisieren das in der Lage ist alternatives Klientél aufzunehmen. Fernab der Zielgruppen Shisha-Rauchende Großgruppen, Schülerklassen aus Bad Homburg und sonstigen Reiseführer- und Hoteltouristen.</p>
<p>Das Cafemit am Ambulatorium, bietet alles was man braucht. Es ist das Vereinskaffee vom RAW-Tempel e.V.. Morgens ab um Zehn Uhr gib es Frühstück, ein simples Mittagsgericht wird nebenan gekocht, eine dezente Kuchenauswahl, und Abends findet sich sicherlich auch noch eine Wurststulle. Zwischen Beamtenwohnhaus und Ambulatorium klebt als einstöckiges Fachwerk, das Café, zwischen den Welten.</p>
<p>Da der Rest des ehemaligen Reichsbahn-Ausbesserungs-Werks (RAW) mehr und mehr von Ca$h-Projekten beheimatet wird, stellt das Café eine schöne Alternative dar. Besonders schön finde ich die Idee der Platzparadé. Etwa regelmäßig einmal die Woche, Samstags ab 22.00 Uhr, evtl. auch Freitags, lädt das Cafemit, für umsonst und draussen ein, zum Musikhören. Our Blanket Skies spielte wunderbar entspannte Songs, die zum verweilen einluden. So war es kein Wunder das Leute die eigentlich nur „schnell durch wollten“ hängen blieben, der Musik lauschten, ein Bier tranken, quatschen und entfernte Nachbarn sich wiedertrafen. Das ganze bei heimeliger halbdunkler Atmosphäre. Der imperfekten aber mit Herzblut engagierten Mitarbeiter kann man nur viel Erfolg wünschen. Auf das sie sich dem Kommerz noch lange entgegen stemmen. </p>
<p>Heute am Donnerstag gibt es übrigends schon wieder was auf die Ohren, umsonst und draussen.<br />
Es lohnt sich also regelmäßig auf der Seite des <a href="http://www.raw-tempel.de/index.php">RAW-tempel</a> vorbeizuschauen, wann was ist.<br />
Wer diesbezüglich Fragen hat oder selbst mal spielen will, fragt nach Sina, einer der Initiatoren.</p>
<p>Impressionen des Abend in Bild ohne Ton:<br />
<a href="http://www.seltsame-welt.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/08/Platzparade_11.jpg"><img src="http://www.seltsame-welt.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/08/Platzparade_11.jpg" alt="" title="Platzparade_11" width="500" height="333" class="alignnone size-full wp-image-923" /></a><br />
<a href="http://www.seltsame-welt.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/08/Platzparade_02.jpg"><img src="http://www.seltsame-welt.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/08/Platzparade_02.jpg" alt="" title="Platzparade_02" width="500" height="333" class="alignnone size-full wp-image-914" /></a><br />
<a href="http://www.seltsame-welt.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/08/Platzparade_05.jpg"><img src="http://www.seltsame-welt.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/08/Platzparade_05.jpg" alt="" title="Platzparade_05" width="500" height="333" class="alignnone size-full wp-image-917" /></a><br />
<a href="http://www.seltsame-welt.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/08/Platzparade_09.jpg"><img src="http://www.seltsame-welt.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/08/Platzparade_09.jpg" alt="" title="Platzparade_09" width="500" height="750" class="alignnone size-full wp-image-921" /></a><br />
<img src="http://www.seltsame-welt.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/08/Platzparade_12-e1281624188154.jpg" alt="" title="Platzparade_12" width="500" height="333" class="alignnone size-full wp-image-929" /></p>
<h3>Fakten</h3>
<ul>
<li>Cafemit jeden Tag ab 10 &#8211; ca. 23 Uhr, Revaler Str. 99, Tor 1.</li>
<li>Platzparadé geplant jeden Samstag ab 22.00Uhr &#8211; draussen und umsonst</li>
<li>Website: <a href="http://www.raw-tempel.de/">http://www.raw-tempel.de/</a></li>
</ul>
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		<title>God Is An Astronaut &#8211; Age Of The Fifth Sun</title>
		<link>http://www.seltsame-welt.de/2010/08/god-is-an-astronaut-age-of-the-fifth-sun/</link>
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		<pubDate>Wed, 04 Aug 2010 23:36:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[CD-review]]></category>
		<category><![CDATA[seltsame-musik-welt]]></category>
		<category><![CDATA[Album]]></category>
		<category><![CDATA[Postrock]]></category>

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		<description><![CDATA[Wir haben Sigmund Jähn, die Russen haben Juri Gagarin, Armstrong war auf dem Mond, was haben die Iren? Das wissen das, God Is An Astronaut von ihrer Insel kommen. Dem geneigten Musikhörer wird die dreier Combo ein Begriff sein. Ihr neuestes Werk ist ist da. Age Of The Fifth Sun. Das Cover ist genauso gehalten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.seltsame-welt.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/08/GodIsAnAstronaut_AgeOfTheFifthSun.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-890" title="GodIsAnAstronaut_AgeOfTheFifthSun" src="http://www.seltsame-welt.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/08/GodIsAnAstronaut_AgeOfTheFifthSun.jpg" alt="GodIsAnAstronaut_AgeOfTheFifthSun Cover" width="500" height="500" /></a></p>
<p>Wir haben <em>Sigmund Jähn</em>, die Russen haben <em>Juri Gagarin</em>, <em>Armstrong</em> war auf dem Mond, was haben die Iren? Das wissen das, <em>God Is An Astronaut</em> von ihrer Insel kommen. Dem geneigten Musikhörer wird die dreier Combo ein Begriff sein. Ihr neuestes Werk ist ist da. Age Of The Fifth Sun.</p>
<p>Das Cover ist genauso gehalten wie man es schon kennt, leider immer wie ich finde etwas einfallslos, aber typisch.</p>
<p>Nun gut, lassen wir den Silberling in die Lasereinheit gleiten, wir erwarten ja etwas ähnliches wie die beiden Vorgängeralben <em>Far From Refuge</em> und <em>All Is Violent, All Is Bright</em>, die ja doch recht similar waren. beide sehr atmosphärisch und vielleicht auch etwas langweilig auf Dauer.</p>
<p><em>World In Collison</em> überrascht schon, den es ist sehr Rockig, klar konstruiert und vor allem klar kontrastiert. Zügiges Grundtempo mit einer menge Beat verhältnismäßig wenigen flächen, Grundsolides Schlagzeug mit überraschend klarer Gitarre. Es ist beinahe schon poppig, sprich geht gut ins Ohr Die Überraschung gelingt den Raumfahrern. Fließend geht es über in den zweiten Teil von <em>World in Collison</em> der bedächtig und gewohnt ruhig ist. Das wunderbare Piano im Vordergrund bringt und an den Rand des Songs und zum sehr sehr versöhnlichen Ende. The <em>Distance Fading</em> beginnt wieder sehr ambitioniert, durchaus mit breiten Flächen, aber es ist einfach ein gefälliges zügiges und nicht langgestrecktes Tempo, dazu ist das Schlagzeug zu konzentriert am Werk, das erstaunlich vielfältige Arbeit tut. In <em>Lost Kingdom</em> wird auch am Synthesizer nicht gespart und der bisherige Gesamteindruck bestätigt sich. gesund gewürzte Kosmonautennahrung schickt uns <em>God Is An Astronaut</em> über die Lautsprecher zu uns. <em>Lost Kingdom</em> ist sicher nicht extrem Innovativ aber ein händchen für Meldien haben die Jungs sehr wohl, das merkt man. Der Vierte Song knüpft ein wenig an den Ersten an vielleicht deswegen, weil <em>Wold in Collison</em> mit dem prägnanten Piano aufhört und <em>Golden Sky</em> mit ebensolchen prägnanten Klavierspiel anfängt. recht komplex ist <em>Golden Sky</em> mit dem genannten Piano, dem Schlagzeug, Synthesizer und Gitarre alles zusammen wird Zuhörens gleichwertig beieinander gespielt, sehr schön komponiert. Im zweiten Teil wird ein neues vielleicht schon bekanntes GodisanAstronaut-Thema neu interpretiert. Na also, ganz können die Männer ihre Herkunft nicht verhängen.</p>
<p><em>Dark Rift</em> fängt sehr Mysthisch an und entwickelt nur langsam positive Energien und bejahende Eigenschaften. Die Drums kommen hier erstmalig zu ihrer Pause und das Klangbild wird nur durch Synthesizer und  Piano, später Bass erzeugt. <em>Dark Rift</em> fällt vielleicht von den anderen  ab. <em>Parallel Highway</em> knüpft wiederrum da an wo <em>Golden Sky</em> aufgehört hat. Bei Toller Melodie und wunderbaren Schlagzeug und fideler Gitarre. Sehr Positiv bei moderaten aber doch zügigen Tempo. Bei <em>Shining Through</em> kommen die ureigenen Eigenschaften der Band wieder durch, die Fähigkeit Räume zu eröffnen. Dabei braucht man bei <em>Shining Through</em> nicht mehr ganz so viel Angst haben, denn so ganz leer ist der Kosmos den die Astronauten beschreiben dan doch nicht. Trotz der Weite und Entfernung bleibt immer etwas plastisches an dem Song. Ein wunderbarer Song.  <em>Age Of The Fifth Sun </em>nimmt uns weiter mit durch den Raum des Raumfahrers. Nur das es weniger ein stilles dahingleiten in Schwerelosigkeit wird, sondern ein aufregendes dahinfliegen, vorbei an unendeckten Welten. Der Richtige Song für den Flug vorbei am Mars in die Ringe des Saturns und den Blick auf das Auge des Jupiters zu wagen. Nicht überbordend, innovativ aber Grundfest und vielleicht der beste Beweis für die neue Geschwindikeit die <em>God Is An Astronaut</em> aufgenommen hat. Der letzte Song <em>Paradise Remains</em> ist nochmals so etwas wie ein Blick in die Rückspiegel des Raumschiffs. gemächlich versöhnliche Endet dieses Album<br />
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<p><a href="http://vimeo.com/11857687">God Is An Astronaut ● Age Of The Fifth Sun</a> from <a href="http://vimeo.com/user1468466">rSSn</a> on <a href="http://vimeo.com">Vimeo</a>.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="500" height="281" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=6724811&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=1&amp;color=00ADEF&amp;fullscreen=1&amp;autoplay=0&amp;loop=0" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="500" height="281" src="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=6724811&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=1&amp;color=00ADEF&amp;fullscreen=1&amp;autoplay=0&amp;loop=0" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p><a href="http://vimeo.com/6724811">god is an astronaut &#8211; shining through</a> from <a href="http://vimeo.com/serhat">Serhat Arslan</a> on <a href="http://vimeo.com">Vimeo</a>.</p>
<p>Fazit:<br />
Überraschend Positiv ist eine Band die neues Probiert ohne sich, ihre Herkunft und Ihr können aufzugeben. Die neue forschere Grundgeschwindigkeit hat zwar dem Album etwas Kontinuität abgenommen, aber umso mehr Plastizität hinzugewonnen. Das vielleicht auch zugänglichste Album von God Is An Astronaut. unbedingt rein hören.</p>
<h3>Fakten</h3>
<ul>
<li>Bandname: God Is An Astronaut</li>
<li>Albumname: Age Of The Fifth Sun</li>
<li>Tracklist</li>
</ul>
<ol>
<li>World In Collison</li>
<li>In The Distance Fading</li>
<li> Lost Kingdom</li>
<li> Golden Sky</li>
<li> Dark Rift</li>
<li> Parallel Highway</li>
<li> Shining Through</li>
<li> Age Of The Fifth Sun</li>
<li> Paradise Remains</li>
</ol>
<ul>
<li>Genre: Postrock
<li>Albumlänge: 47 min
<li>Vö-Jahr: 2010</li>
<li>Label: Revive Records</li>
<li>Bandseite: <a href="http://www.superadmusic.com/god/ ">http://www.superadmusic.com/god/</a></li>
</ul>
<h3>Unsere Wertung</h3>
<p>****~ (4/5)</p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Toundra &#8211; II</title>
		<link>http://www.seltsame-welt.de/2010/07/toundra-ii/</link>
		<comments>http://www.seltsame-welt.de/2010/07/toundra-ii/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 15 Jul 2010 23:20:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[CD-review]]></category>
		<category><![CDATA[seltsame-musik-welt]]></category>
		<category><![CDATA[Album]]></category>
		<category><![CDATA[Postmetal]]></category>
		<category><![CDATA[Postrock]]></category>
		<category><![CDATA[Spanien]]></category>

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		<description><![CDATA[Toundra aus Spanien ist nichts was man landläufig hier kennt. Im ausgewählten Fachhandel findet man das Album trotzdem mit dem bezeichneten Namen „II“ als 2er LP oder CD. Das Cover ist wie ich finde sehr gelungen, mit den beiden Elfen die von Pfeilen durchbohrt aneinander sterben. Schöne Farbgebung im wohligen gelb gehalten. Macht auf alle [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.seltsame-welt.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/07/Toundra_II.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-880" title="Toundra_II" src="http://www.seltsame-welt.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/07/Toundra_II.jpg" alt="Toundra_II" width="500" height="466" /></a><br />
Toundra aus Spanien ist nichts was man landläufig hier kennt. Im ausgewählten Fachhandel findet man das Album trotzdem mit dem bezeichneten Namen „II“ als 2er LP oder CD.</p>
<p>Das Cover ist wie ich finde sehr gelungen, mit den beiden Elfen die von Pfeilen durchbohrt aneinander sterben. Schöne Farbgebung im wohligen gelb gehalten. Macht auf alle fälle Lust auf mehr.</p>
<p>Tchod ist ein kurzer und sehr solider Einstand. Kraftvoll, melodisch gut arrangiert ist der Song, den man auch als Intro interpretieren kann, eine ausgesprochen gute Wahl und lässt nur gutes für die folgenden vierzig Minuten erwarten. Er forciert gleich mal die Erwartungen nach oben. Magreb schließt sich fast nahtlos an das Intro an und wir sind schon mal  froh das Toundra ihr Niveau halten kann. Magreb fängt behutsam fast schon sanft an, ein langsamer überlegter Songaufbau indem die Instrumente nach und nach hinzu kommen. Bei einer Länge von über zehn Minuten hat man aber auch keine Eile. Nach dieser Eingewöhnung beginnt Magreb zu kochen und legt die Behutsamkeit zur Seite. Ein sehr fundiertes und wechselhaftes Schlagzeugspiel ist eine Basis des Songs. Breite wunderschöne Gitarrenwände und Bassläufe erweitern die Musikalische Fantasiewelt. In der ersten Hälfte des Songs bildet sich eine fulminante Melodie heraus, die in der Mitte gekonnt zerschnitten wird nur um dem eine weitere Facette zu geben. Ein vielseitiger Song mit ruhigen parts und enthemmten parts und grandiosen Finale. Breit im Volumen und im Sound, mit einigen tollen Klangideen zwischen drin. Ein Song großer Wirkung.<br />
Zanzibar steigt sehr hart ein, gibt dem Hörer aber nach diesen Inferno Gelegenheit sich zu erholen. Kaum aber hat sich der Hörer etwas erholt greift Toundra wieder an und eigentlich wissen wir schon das wir der grandiosen Klangwelt erlegen sind. Zanzibar ist laut und schön.</p>
<p>Völand zeigt eine völlig andere Seite von Toundra. Ein reines Akustik-Set. Die Drums werden mit Percussion getauscht, die E-Gitarren wandeln sich in Westerngitarren. Interessant sehr kreativ. passt auch irgendwie hierein. Danubio / Danube ist wieder fast schon ein Fall fürs Lehrbuch. Ein geschmeidiger guter, nie langweiliger Song. Er überzeugt durch immer klar definierte Linien und klar erkennbare Welten auch wenn man nicht immer im vorraus weis in welche Fantasiewelt uns Toundra damit führt. Mit Ihrem Mut zur härte zeigen uns die Spanier das es nicht nur friedlich zugeht im Land der Elfen und Einhörner. Danubio / Danube entwickelt sich über die sieben Minuten vom zahmen Tier zum unbändigen Untier. Auch Koschei ist dem fast dem Doom näher als dem Postrock. Koschei ist aber anders gestrickt als Danubio / Danube. Eh fällt sehr positiv auf das jeder Song eigenständig ist und man ihn klar von jedem anderen Song auf dem Longplayer unterscheiden kann.<br />
Bizancio / Byzantium ist schon der letzte Track auf II, er fängt wieder sehr melodisch an. Wie gewohnt mit hohen Beat, aber die Gitarre mit fantastischer Melodie und das Schlagzeug spielt wie zuvor grandios mit. Einige Akustikelemente werden eingespielt, zusammen mit einen Cello. Hier merkt man das Kompensatorische Potential der Combo, ihre Fähigkeiten Songstrukturen zu kreieren. Ein vielseiter Song der nocheinmal das riesige Potenzial der Band um einiges erweitert. Leider bricht Bizancio / Byzantium unvermittelt ab und man bekommt nicht die Gelegenheit sich von dem Album zu verabschieden. Ein Outro wäre dem ganz gut bekommen.</p>
<p>Fazit:<br />
Ein grandioses Album ist II. Melodisch, schnell, hart ohne derbe zu sein sticht II aus vielen anderen Postrock-produktionen heraus. Überzeugend ist vor allem, die Stilsicherheit die Toundra hat, von den ersten paar Takten an weiß man, was einen erwartet und auf welche Art und Weise die Mannen ihre Instrumente einsetzen. Hinzu kommt die spielerischen Qualitäten gepaart mit den guten Songstrukturen. Das eine Band in der Lage ist ihre eigenen Songs zu Spielen ist nicht jeder Band vergönnt, hier ja. Neben der sehr guten Musik muss leider erwähnt werden, das ich das Album trotz des Starken Gesamteindruck nicht ganz Rund empfinde. Gerade zum Ende hätte ich mir ein entgegenkommen auf den Hörer gewünscht.</p>
<p>Ps. An den Tracknamen kann man seine Geographiekenntnisse testen.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="500" height="306" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/agtLgWwqe5k&amp;hl=de_DE&amp;fs=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="500" height="306" src="http://www.youtube.com/v/agtLgWwqe5k&amp;hl=de_DE&amp;fs=1" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="500" height="400" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/mzgmoHVIm_Q&amp;hl=de_DE&amp;fs=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="500" height="400" src="http://www.youtube.com/v/mzgmoHVIm_Q&amp;hl=de_DE&amp;fs=1" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<h3>Fakten</h3>
<ul>
<li>Albumname: II</li>
<li>Bandname: Toundra</li>
<li>Tracklist:</li>
<p>1. Tchod		2:48<br />
2. Magreb	10:59<br />
3. Zanzibar	4:54<br />
4. Völand	2:12<br />
5. Danubio / Danube		7:16<br />
6. Koschei	3:34<br />
7. Bizancio / Byzantium	8:38</p>
<li>Albumlänge: ca. 40 min.</li>
<li>Gengre: Postrock, Postmetal</li>
<li>Vö-Jahr: 2009</li>
<li>Label: Aloud Music Ltd</li>
<p>Website: <a href="http://www.myspace.com/toundraband">http://www.myspace.com/toundraband</a></ul>
<h3>Unsere Wertung</h3>
<p>****½ (4.5/5)</p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>fete de la musique 2010 in Friedrichshain</title>
		<link>http://www.seltsame-welt.de/2010/06/fete-de-la-musique-2010-in-friedrichshain/</link>
		<comments>http://www.seltsame-welt.de/2010/06/fete-de-la-musique-2010-in-friedrichshain/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 22 Jun 2010 22:09:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Urbanes Leben]]></category>
		<category><![CDATA[seltsame-um-welt]]></category>
		<category><![CDATA[fete de la musique 2010]]></category>
		<category><![CDATA[Friedrichshain]]></category>

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		<description><![CDATA[Dieses mal fiel die fete de la musique nicht ins Wasser, sondern präsentierte sich bei besten Wetter und temperaturen um 25 Grad, perfekt für einen Montag ohne Arbeit. Wie immer findet die „fete“ genau am 21.06 statt, ohne rücksicht auf Wochentage oder Wettervorhersagen. Nachdem es mich die letzten Jahren viel nach Kreuzberg gezogen hatte, blieb [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.seltsame-welt.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/06/fete-de-la-musique-2010-Friedrichshain-2.jpg"><img src="http://www.seltsame-welt.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/06/fete-de-la-musique-2010-Friedrichshain-2.jpg" alt="dj curv @ work" title="fete de la musique 2010 Friedrichshain-2" width="500" height="375" class="alignnone size-full wp-image-826" /></a><br />
Dieses mal fiel die fete de la musique nicht ins Wasser, sondern präsentierte sich bei besten Wetter und temperaturen um 25 Grad, perfekt für einen Montag ohne Arbeit.</p>
<p>Wie immer findet die „fete“ genau am 21.06 statt, ohne rücksicht auf Wochentage oder Wettervorhersagen.<br />
Nachdem es mich die letzten Jahren viel nach Kreuzberg gezogen hatte, blieb ich diesmal ausschließlich in Friedrichshain und ersparte somit das radeln, da ich mich fast nur im Simon-Dach-Kiez aufhielt.<br />
irgendwo Pflicht ist es die großen locations abzucheken. Bevor ich in Casiopeia gehe, komme ich noch am Café Soziale vorbei wo Curv sowie jeden Montag Elektronische Feinkost von den Platte auf die Ohren der zuhörer serviert.<br />
Im Cassiopeia war anfangs „Bastardo Four“ ein guter Rock&#8217;n Roll Motörheadverschnitt, nur leider war 16.45 Uhr viel zu früh für Rock&#8217;n Roll.<br />
Weiter gings Richtung Feuermelder zu einer weiteren Rock, Metal Bühne. zwischendurch hilt mich aber noch die Solodarbietung des Singer-/Songwriters fest. Wird zeit sich auch mal beim ersten Bier zu entspannen und auf den nächsten Künstler zu warten. Der kam nicht. Dafür warf der veranstallter der Primitiv Bar die Hufen und stieg in seine Steppschuhe, schmiss die Musike an und kredenzte eine actionreiche und feurige Steppnummer. irgendwann kamen dann doch noch Musiker.</p>
<p><a href="http://www.seltsame-welt.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/06/fete-de-la-musique-2010-Friedrichshain-10.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-829" title="fete de la musique 2010 Friedrichshain-10" src="http://www.seltsame-welt.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/06/fete-de-la-musique-2010-Friedrichshain-10.jpg" alt="" width="500" height="375" /><br />
</a><a href="http://www.seltsame-welt.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/06/fete-de-la-musique-2010-Friedrichshain-17.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-831" title="fete de la musique 2010 Friedrichshain-17" src="http://www.seltsame-welt.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/06/fete-de-la-musique-2010-Friedrichshain-17.jpg" alt="" width="500" height="375" /></a></p>
<p>Im Feuermelder gab ein bischen Hardcore, Speechcore irgendwie soetwas in der richtung.<br />
Ach, zwischendurch mal noch nen Kaffee schlurfen und vor dem RAW auf „The Genetik Mistake“ treffen. Ziemlich gute Rocker, als modern-primitiv verkleidet rocken die Straße und lässt den Straßenverkehr stocken weil sich eine immer größer werdene Traube bildet.<br />
</a><a href="http://www.seltsame-welt.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/06/fete-de-la-musique-2010-Friedrichshain-29.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-834" title="fete de la musique 2010 Friedrichshain-29" src="http://www.seltsame-welt.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/06/fete-de-la-musique-2010-Friedrichshain-29.jpg" alt="the genetik mistakes" width="500" height="375" /></a><br />
<a href="http://www.seltsame-welt.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/06/fete-de-la-musique-2010-Friedrichshain-28.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-833" title="fete de la musique 2010 Friedrichshain-28" src="http://www.seltsame-welt.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/06/fete-de-la-musique-2010-Friedrichshain-28.jpg" alt="the genetic mistakes" width="500" height="375" /></a></p>
<p>Vor dem Waschsalon, ja ein Waschsalon, spielten sich altgediente Musiker in die Herzen der Zuschauer, gefühlte 130 Jahre Spielerfahrung spielen wunderbare Evergreens. Der frei dazugekommene Saxophonist eröffnet weitere Stimmungen, großartig.<br />
<a href="http://www.seltsame-welt.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/06/fete-de-la-musique-2010-Friedrichshain-41.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-841" title="fete de la musique 2010 Friedrichshain-41" src="http://www.seltsame-welt.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/06/fete-de-la-musique-2010-Friedrichshain-41.jpg" alt="" width="500" height="375" /></a><br />
<a href="http://www.seltsame-welt.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/06/fete-de-la-musique-2010-Friedrichshain-55.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-847" title="fete de la musique 2010 Friedrichshain-55" src="http://www.seltsame-welt.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/06/fete-de-la-musique-2010-Friedrichshain-55.jpg" alt="" width="500" height="375" /></a><br />
<a href="http://www.seltsame-welt.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/06/fete-de-la-musique-2010-Friedrichshain-56.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-864" title="fete de la musique 2010 Friedrichshain-56" src="http://www.seltsame-welt.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/06/fete-de-la-musique-2010-Friedrichshain-56.jpg" alt="" width="500" height="375" /></a><br />
<a href="http://www.seltsame-welt.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/06/fete-de-la-musique-2010-Friedrichshain-40.jpg"><img src="http://www.seltsame-welt.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/06/fete-de-la-musique-2010-Friedrichshain-40.jpg" alt="" title="fete de la musique 2010 Friedrichshain-40" width="500" height="375" class="alignnone size-full wp-image-840" /></a></p>
<p>Am Boxi, spielt angeblich eine Doom-Metal-Band, ich fands ehr langweilo. An der Primitiv Bar explodiert die Straße mit Balkan-Pop, Fidel. Auf den Kreuzungen bauen jungbegabte ihre Boxen auf und Instrumente auf, schallen von angemieteten LKWs runter usw. Musik aller Stile und Stimmungen machen  die fete de la musique so interessant. Anderswo spielt man Reggea, Dub, Elektro, Klassik, Barock, u.v.m.. Langsam wird dunkel in Friedrichshain die Stimmung etabliert sich auf den Hohepunkt. In den Clubs geht die fete weiter. Auf den Straßen spielen Bands und Musiker noch eine zugabe nach der anderen, aber auch hier ist gegen zehn, halb elf, schluss. Es ist Montags der 21.06. Morgen müssen die vielen kleinen Leutchen wieder frisch und munter zur Arbeit.</p>
<p><a href="http://www.seltsame-welt.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/06/fete-de-la-musique-2010-Friedrichshain-62.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-850" title="fete de la musique 2010 Friedrichshain-62" src="http://www.seltsame-welt.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/06/fete-de-la-musique-2010-Friedrichshain-62.jpg" alt="" width="500" height="375" /></a></p>
<p>Alle Jahre wieder fete de la Musique 21.Juni. </p>
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		<item>
		<title>Gerhart Hauptmann &#8211; Der Ketzer von Soana</title>
		<link>http://www.seltsame-welt.de/2010/06/gerhart-hauptmann-der-ketzer-von-soana/</link>
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		<pubDate>Sun, 20 Jun 2010 14:11:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Buchvorstellung]]></category>
		<category><![CDATA[seltsame-literatur-welt]]></category>
		<category><![CDATA[Gerhart Hauptmann]]></category>
		<category><![CDATA[Hauptmann]]></category>
		<category><![CDATA[Novelle]]></category>

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		<description><![CDATA[Gerhart Hauptmann hat seinen „Der Ketzer von Soana“ vor und während der Kriegsjahre zwischen 1911 und 1917 geschrieben. Die Novelle spielt sich im Italienisch sprechenden Teil der Schweiz ab. Eingebettet in eine mehrfach verschachtelte Erzählweise gibt es die Wandlung des Francesco Vela zu beobachten. Ein Wanderer und Urlauber trifft in der Berghängen auf einen Berghirten. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_817" class="wp-caption alignnone" style="width: 510px"><a href="http://www.seltsame-welt.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/06/GerhartHauptmann_DerKetzerVonSoana.jpg"><img src="http://www.seltsame-welt.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/06/GerhartHauptmann_DerKetzerVonSoana.jpg" alt="" title="GerhartHauptmann_DerKetzerVonSoana" width="500" height="630" class="size-full wp-image-817" /></a><p class="wp-caption-text">Meid, Hans. - Hauptmann, Gerhart. Der Ketzer von Soana.</p></div>
<p>Gerhart Hauptmann hat seinen „Der Ketzer von Soana“ vor und während der Kriegsjahre zwischen 1911 und 1917 geschrieben. Die Novelle spielt sich im Italienisch sprechenden Teil der Schweiz ab.</p>
<p>Eingebettet in eine mehrfach verschachtelte Erzählweise gibt es die Wandlung des Francesco Vela zu beobachten. Ein Wanderer und Urlauber trifft in der Berghängen auf einen Berghirten. Der Berghirte der sonst recht abgeschieden vom Rest der Welt, für sich zu leben scheint, bittet den Urlauber freundlich in sein Haus und liest ihm aus seinen Aufzeichnungen vor.</p>
<p>Die vorgetragenen Aufzeichnungen bildet die Kernhandlung der Novelle ab. Die selbstverfasste Geschichte handelt von einem katholischen, frommen, jungen Priester, der seine erste Pfarrstelle in dem Ort Soana antritt. Ein Ärgernis in der sonst gewöhnlichen Ortschaft ist die Familie Scarabota, die von der Dorfgemeinschaft ausgeschlossen ist, weil sie der Unzüchtigkeit und der Inzest beschuldigt werden. Jung und Engagiert will Francesco die Familie dem Segen der Römisch-Katholischen Kirchen zuführen.<br />
Dabei trifft Francesco die älteste Tochter der abstrusen Familie und sein Herz fängt zu pochen an. Sowieso scheint mit dem Aufstieg auf die Alm der Natursinn des im Zölibat verankerten Geistlichen geweckt zu werden. Der sonst in Studierzimmer beheimatete Jungpriester erfährt zum ersten mal ein gewisses Frühlingserwachen in zweifachen Sinne. Zum einen die Natur selber und zum weiteren das Erwachen des eigenen Eros beim Erblicken der phantastisch liebreizenden etwa fünfzehnjährigen. Francesco selber ist gut zehn Jahre älter. </p>
<p>Die Entwicklung des jungen Priester ist, man ahnt es schon, nicht mehr aufzuhalten. Hauptmanns zeigt die inneren Kämpfe die Francesco führt, so auf, mit Präzison und Nachhaltigkeit, dass es einfach sehr gut ist.</p>
<p>Der „Ketzer von Soana“ spaltet die Fachwelt, einige bezichtigen Gerhart Hauptmann gar der Unterstützung des pädophilen, was ich persönlich nicht nicht finde. Was aber man Gerhart Hauptmann sicherlich vorwerfen kann ist eine, ausgeprägte Kirchenkritik, wobei Kirchenkritik nur ein Teil von einer Handvoll Themen sind, die gleichgestellt sind.</p>
<p>Die geschriebene Sprache ist eigentlich gut und flüssig zu lesen. Gerhart Hauptmann verzichtet auf unnötige Dopplungen, nur hin und wieder trifft man auf Wiederholungen, die aber meines Erachtens ein Leitmotiv darstellen. </p>
<p>Fazit:<br />
Eine wunderschön durchdachte Novelle, die einiges an Tiefsinn aufzubieten hat. Zwischen altgriechischer Mythologie, Nietzsches „Geburt einer Tragödie“, naturalistischen Ansätzen mäandert „Der Ketzer von Soana“. Auch hier lohnt es sich diese fast vergessene Novelle zu lesen.</p>
<h3>Fakten</h3</p>
<ul>
<li>Autor: Gerhart Hauptmann</li>
<li>Titel: Der Ketzer von Soana</li>
<li>VÖ-Jahr: 1918</li>
<li>Verlag: Ullstein</li>
<li>Hörbuch: gespr. Klaus Kinski, 1959, Deutsche Grammophon</li>
<li>Verfilmung: keine</li>
</ul>
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		<item>
		<title>Lesebühne &#8211; Chaussee der Enthusiasten</title>
		<link>http://www.seltsame-welt.de/2010/06/lesebuhne-chaussee-der-enthusiasten/</link>
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		<pubDate>Sat, 12 Jun 2010 23:14:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Theater]]></category>
		<category><![CDATA[seltsame-um-welt]]></category>
		<category><![CDATA[Chaussee der Enthusiasten]]></category>
		<category><![CDATA[Lesebühne]]></category>
		<category><![CDATA[RAW]]></category>

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		<description><![CDATA[Lesebühne, so komisch wie das ist, das muss man erst einmal erklären. Vermutlich sucht man die übergeordnete Aufgabe oder was hinter dem schlichten Namen „Lesebühne“ stehen könnte. Vielleicht ein abgefahrene Performence, ein big project, international art, audiovision-style-hyperactive-cooperation-art-design-developement. Also so ein Megacooles, Superhippes Zeugs. Die Bezeichnung ist so „Oldscool“ das muss was fesches sein. Nun sägen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><div id="attachment_806" class="wp-caption alignnone" style="width: 510px"><a href="http://www.seltsame-welt.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/06/pressefoto_enthusiasten_c_tim_jockel_1.jpg"><img src="http://www.seltsame-welt.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/06/pressefoto_enthusiasten_c_tim_jockel_1.jpg" alt="" title="pressefoto_enthusiasten_c_tim_jockel_1" width="500" height="331" class="size-full wp-image-806" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: Tim Jockel </p></div><br />
Lesebühne, so komisch wie das ist, das muss man erst einmal erklären. Vermutlich sucht man die übergeordnete Aufgabe oder was hinter dem schlichten Namen „Lesebühne“ stehen könnte. Vielleicht ein abgefahrene Performence, ein big project, international art, audiovision-style-hyperactive-cooperation-art-design-developement. Also so ein Megacooles, Superhippes Zeugs. Die Bezeichnung ist so „Oldscool“ das muss was fesches sein.</p>
<p>Nun sägen wir mal die vier Stuhlbeine ab und kommen wieder runter, runter  auf ein gesundes Maß und den Boden der Tatsachen. Eine Lesebühne ist genau das, was da steht, eine Bühne auf der gelesen wird, kein Commedy, wobei nicht gesagt ist das es lustig sein kann, kein Poetrieslam wobei nicht gesagt ist das man sich gegenseitig anspornen kann.</p>
<p>Seit etwa zehn Jahren gibt es die Chaussee der Enthusiasten, die wohl größte Lesebühne der Stadt. Die Enthusiasten sind ein Handvoll Literaten, die sich der Chaussee verschrieben haben. Mit Liebe und manchmal mit Eifer befeuern sie die Heimstätte im <a href="http://www.raw-tempel.de/">RAW</a> die Zuhöhrer mit persönlichen Texten. In unfeiner Umgebung sprich der Franz Stenzer Halle, die kein Schnösel-Prollet-Veranstalltungsort ist, findet jeden Donnerstag 21.00 Uhr die Lesungen statt. (Vorher im Ambulatorium ca. 100 m weiter) Hier werden die Stühle noch mit von Hand aufgestellt und wenn es voll ist, müsste man auf einer Bank platz nehmen. Wenns heiß ist knallen hin und wieder mal die Sicherungen durch und im heimeligen Schein von Kerzen geht die Lesung einfach weiter. Dabei bestechen die Helden der Bühne durch Authentizität und Bürgernähe. So sind auch die Texte meist relevant, komisch, bissig und selten taktvoll gegenüber Randgruppen und trotz des Künstlerischen Aspekt auf keinen Fall trocken und humorlos.</p>
<p>Ein wahres Lob muss man den Machern aussprechen, über so lange Zeit sich dort regelmäßig zu engagieren ist aller Ehren wert. Für gute Zwei Stunden fährt man in einer Bahn die mit Überraschungen hoch und runter durch Urbane Welten fährt. Die feine Hörkost wird mit tollen Gesprächen in den Pausen und Getränken die man dort kaufen kann, garniert.</p>
<h3>Video</h3>
<p><object width="480" height="385"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/0_6wA1U-NUc&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/0_6wA1U-NUc&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="480" height="385"></embed></object></p>
<p><object width="480" height="385"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/-ft6PTALsTg&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;color1=0x3a3a3a&#038;color2=0x999999"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/-ft6PTALsTg&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;color1=0x3a3a3a&#038;color2=0x999999" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="480" height="385"></embed></object></p>
<h3>Fakten</h3>
<ul>
<li>Die Helden: V.l.n.R: Kirstin Fuchs, Andreas Kampa, Stephan Serin, Robert Naumann, Dan Richter, Jochen Schmidt, </li>
<li>Wann: jeden Donnerstag, 21 Uhr</li>
<li>Wo: RAW-Gelände, Franz-Stenzer-Halle, 10243 Berlin-Friedrichshain</li>
<li>Kosten: 4E</li>
<li>Website:<a href="http://chausseederenthusiasten.blogspot.com/"> http://www.enthusiasten.de/</a></li>
</ul>
]]></content:encoded>
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